Der Quartettverein "Frohsinn" Unter-Eschbach und das Sülztal heute (aus der Festschrift zum 90-jährigen im Jahre 1999) Nach dem großartig gestalteten fünfundsiebzig-jährigen Chorjubiläum 1984, sind  schon wieder 15 Jahre vergangen. In diesem Zeitraum haben sich das "Sülztal" als  auch der Quartettverein "Frohsinn" sichtbar verändert.  War vor dieser Zeit der Bergbau die Erwerbsstätte vieler Einwohner im Sülztal, so  hat sich nach der Schließung des Bergbaus, der Altenberg AG, der Wirtschaftsraum  Sülztal positiv verändert. Zahlreiche Ansiedlungen mittelständiger Betriebe haben  umweltschonende neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Ort Unter-Eschbach ist ein  attraktives Einkaufszentrum geworden.  Die Wohnbebauung auf dem alten Sportplatz am Lüderich, auf dem Teilbereich der  früheren Ziegelei in Oberauel, als auch die fortschreitende Bebauung entlang der  Bahnhofs- und Lindlarerstraße haben zum Bevölkerungszuwachs verstärkt  beigetragen. Das ehemalige Betriebs- und Haldengelände der Altenberg AG ist  weitgehend rekultiviert und durch die Errichtung eines stählernen Hochkreuzes  durch die kath. Pfarrgemeinde St. Barbara Steinenbrück, zu einem Anziehungspunkt  für Natur- und Wanderfreunde geworden. Von dort aus wird dem Betrachter ein  unvergeßlicher Rundblick über die Höhen und Täler des schönen Sülztalraumes  geschenkt. Der Blick in die Ferne lässt jedem Betrachter die Schönheit des  "Bergischen Landes" sichtbar werden. Das Vereinsleben musste den Umständen der Zeit folgend, Veränderungen über  sich ergehen lassen. Die KG Bergische Funken von 1932 stellte ihre Tätigkeiten der Brauchtumspflege ein. Der Quartettverein "Frohsinn" Untereschbach von 1909, musste auf Grund  des starken Migliederverlustes an Männerstimmen, sich als Männerchor in  einen gemischten Chor umwandeln, wollte er nicht die Existenz des Chores  gefährden. Nach einer kontinuierlichen positiven Chorentwicklung von 1965-1985 unter  der Leitung des 1. Vorsitzenden Hubert Eschbach und Chorleiter Johannes  Rosenkranz, konnte der Chor im Jubiläumsjahr 1984 noch 37 aktive Sänger  vorweisen. In den folgenden 15 Jahren bis heute, wurde der Chor von  folgenden 1. Vorsitzenden geführt: von 1985 bis Ende 1987 - Otto Müller,  von 1988 bis Ende 1992 - Paul Brombach und von 1993 bis Ende 1998 von  Edi Schwamborn. Seit Januar 1999 liegen die Geschicke des Chores in den Händen der 1. Vorsitzenden Gisela Gatz.  Die musikalische Leitung hatte nach Johannes Rosenkranz, 1985 der junge aufstrebende Chorleiter Rolf Pohle aus Birk/Rhein-Sieg-Kreis übernommen. Bei allem Bemühen, war eine Veränderung des Chores nicht abzuwenden.  Der frühere Vorsitzende Hubert Eschbach als auch Chorleiter Rolf Pohle  konnten schließlich 1988 die aktiven Mitglieder von der Notwendigkeit einer  Umwandlung in einen Gemischten Chor überzeugen. Dieser Entschluss  erwies sich in folgenden Jahren als eine gute Lösung. Von nun an fanden  jährlich sehr ansprechende geistliche Chorkonzerte in der örtlichen Kirche  St. Mariä Himmelfahrt statt. Die einfühlsame und fachliche Arbeit von  Chorleiter Rolf Pohle formte den Chor zu einem homogenen feinstimmigen  Chorensemble, welches überall mit seinen Darbietungen Anerkennung  findet. Seine chorischen Aktivitäten brachte der Chor bei den Gemeinschaftskonzerten der Bezirksgruppe Bensberg-Sülztal im Rheinisch  Bergischen Sängerkreis, Freundschaftskonzerten und Meßgestaltungen in den Kirchen des Sülztales, Brauchtumspflege wie das jährliche  Pfingstsingen im Raume Untereschbach und örtlichen Belangen ein. Zwischenzeitlich wurde Rolf Pohle vom Fachverband Deutscher Berufschorleiter (FDB) zum Musikdirektor ernannt. Der QV "Frohsinn"  schätzt sich glücklich, dass Rolf Pohle den Chor in das neue Jahrhundert und Jahrtausend führt.  Als Höhepunkt seiner 90-jährigen Chorgeschichte, ist die Mitwirkung an der Rom-Konzert Reise im Oktober 1998, in der Chorgemeinschaft  Rolf Pohle, zu werten.  Aus den Chören des Chorleiters MD Rolf Pohle - GV Harmonie  Bensberg-Kaule, Bergischer Singkreis Moitzfeld,  Singgemeinschaft Hoffnungsthal, QV "Frohsinn" Unter-  Eschbach ( Rheinisch Bergischen Sängerkreis) und der  Singgemeinschaft Birk, dem MGV Eitorf und dem MGV Honrath  - (Rhein-Sieg-Kreis), wurde eigens für diese Konzertreise eine  Chorgemeinschaft gebildet. Auf Vorschlag von Hubert Eschbach und Zustimmung durch  Chorleiter MD Rolf Pohle, wurde die Konzertreise in  Gemeinschaftsarbeit aller Vorstände vorbildlich vorbereitet.  Wunschgemäß aufgeteilt in Bahn- oder Flugreise und einem  umfangreichen Konzert- und Studienprogramm, traten 320  Mitreisende, hiervon 190 aktive Sängerinnen und Sänger, die  Erlebnisreise in die ewige Stadt Rom an. Die musikalische Mitgestaltung des sonntäglichen Hochamtes  im Peters DOM, vor über sechstausend Gläubigern aus aller  Welt, war schon ein großes Erlebnis. Die durch den  wunderbaren Chorgesang ausgelöste Begeisterung, übertraf  alle Erwartungen. Trotz Verbotes, erhoben sich die Menschen  von ihren Sitzen und spendeten ungewohnten Beifall.  Das abendliche Konzert in ROMs größter Kathedrale St.  Ignatius, vor mehr als 1 Tausend Zuhörern, wurde zum  absoluten musikalischen Höhepunkt, der mit einer CD-  Aufnahme für die Nachwelt festgehalten wurde. Begeisterung  bei der internationalen Zuhörerschar als auch bei den  Mitwirkenden, MD Rolf Pohle, Organist Markus Ennenbach,  Sängerinnen und Sänger, und Veranstalter Courtial Reisen-Rom/Elz war bewegend.   Die Sehenswürdigkeiten in Rom und in den Albaner Berge-Päpstlicher Sommersitz, überstiegen die Erwartungen. Mit den italinienschen  Lebens- und Wohngewohnheiten wurde man nach kurzer Eingewöhnung bestens fertig. Den Initiatoren wurde allseits herzlichst für das  Zustandekommen gedankt. Dem Vorschlag eines Chorvorsitzenden folgend, wurde das musikalisch Erlebte den Fans in der Heimat in 4  Konzerten "Concerto da Roma", in Rösrath.  Im Jahre 2000 gestaltete sich die Chorreise nach Arnstadt  und Ordruf, Thüringen, an den Wirkungsstätten von Johann  Sebastian Bach, in der Chorgemeinschaft: Bergischer  Singkreis Moitzfeld; Singgemeinschaft Birk;  Singgemeinschaft Hoffnungsthal und dem Quartettverein  "Frohsinn" Unter-Eschbach zu einem Gemeinschaftsgefühl  und Chorerlebnis, wie es sich vielleicht nur im gemeinsamen Singen einstellt. Nach dem die Dresdener "Frauenkirche" wieder im  alten "Neuen" Glanz erstrahlt, nahmen wir in der  Chorgemeinschaft der Chöre: Bergischer Singkreis  Moitzfeld; Singemeinschaft Birk und Quartettverein  "Frohsinn" Unter-Eschbach, im Jahre 2006 an der  erlebnisreichen Konzertreise nach Dresden teil. Die  sonntägliche Messgestaltung in der katholischen Kathedrale St. Trinitatis, ehemals Hofkirche der Wettiner, als auch die umfangreichen  Besichtigungen - ob Semper Oper, Zwinger, eine Busrundfahrt durch das Elbsandsteingebirge oder eine Schifffahrt auf der Elbe, mit  kulinarischem Abschluß im historischen Pulvertum, brachten unvergessliche Eindrücke aus einem "Neuen" Bundesland. 1982 begann für Rolf Pohle die Chorleiterlaufbahn. 2007 schenkten  seine Chöre ihm zu seinem 25-jährigen Chorleiterjubiläum ein  Chorkonzert in der Kölner Philharmonie vor einem ausverkauften  Haus. Im Zusammenwirken all seiner Chöre in den Formationen   Männerchor, Frauenchor und Gemischtchor, wurde den Zuhörern  ein exzellentes Konzert geboten, wie man es nicht alle Tage und  Jahre von Laienchören zu hören bekommt. Highlights der  Chormusik“ war das Jubiläumskonzert betitelt. Mit diesem Konzert beschenkte sich unser Musikdirektor Rolf Pohle  selber. Hatte er doch die Gesamtleitung für Programmgestaltung,  Einstudierung in allen Chören und Aufführung mit großem Erfolg  durchgeführt.  Die  Männerchöre: GV „Harmonie“ Bensberg-Kaule, Eitorfer MGV,  MGV „Eintracht Honrath; Quartettverein Heimatklänge“ Nussbaum,  Opladener Männergesangverein. Die Frauenchöre: GV „Harmonie“  Bensberg-Kaule, Eitorfer MGV, Opladener Frauenchor, die Gemischtchöre: Singgemeinschaft Birk, Bergischer Singkreis Moitzfeld,  Quartettverein „Frohsinn“ Unter-Eschbach, bildeten eine Gemeinschaft von mehr als 500 aktiven Sängerinnen und Sänger. Es war  beeindruckend  in welcher Disziplin und geordnetem Auf und Ab die Konzertfolgen vollzogen wurden.   Es war ein wunderbares und verdientes Geschenk an unseren gemeinsamen Chorleiter MD FDB Rolf Pohle ! by prodesign-overath Vereinsfahne aus dem Jahre 1922